Mit neuem Vorstand und digitalen Ideen für eine aktive Selbsthilfe in die Zukunft

Kassel, 19. September 2020. Mit Maskenpflicht und Mindestabstand hat das bundesweite Mitgliedertreffen des Selbsthilfenetzwerks Kopf-Hals-M.U.N.D.-Krebs e.V. am 19. September 2020 in Kassel zwar ungewohnt, aber erfolgreich – mit neugewähltem Vorstand und vielen neuen Ideen –stattgefunden.

Fünf Jahre nach dem Entstehen des Netzwerkes verabschiedete sich der Vorstandsvorsitzende und Initiator Werner Kubitza aus dem Vorstand. Seine Nachfolge übernimmt sein bisheriger Stellvertreter Gunthard Kissinger, der seit vielen Jahren als Betroffener von Kopf-Hals-Mund-Krebs in der Selbsthilfe aktiv ist und vor seiner Tätigkeit als stellvertretender Vorsitzender des Netzwerkes die Selbsthilfegruppe Kopf-Hals-Mund-Krebs in Koblenz leitete.

Die Nachfolge von Gunthard Kissinger als stellvertretender Vorsitzender tritt die bisherige Beisitzerin Susanne Viehbacher an. Die Bankkauffrau aus Karlsruhe ist seit Mitte der 80iger in der Selbsthilfe aktiv und leitet seit 2017 die Selbsthilfegruppe Kopf-Hals-Mund-Krebs in Karlsruhe.

Doris Frensel aus Calwe wurde im Amt der Schatzmeisterin des Vereins bestätigt, ebenso wie Ute Kalinowski aus Rostock als Beisitzerin. Neu hinzu kommt Ingetraud Bönte-Hieronymus aus Berlin, die ebenfalls eine umfangreiche Erfahrung in der Selbsthilfe mitbringt und zusammen mit Barbara Müller die Selbsthilfegruppe in Berlin leitet.

 

v.l.n.r. Doris Frensel, Gunthard Kissinger, Susanne Viehbacher, Ingetraud Bönte-Hieronymus

 

Durch die starken Sprech-, Atem- und Essenseinschränkungen bedarf es einer entsprechend aufgebauten Rehabilitationsphase für betroffene Patienten, um die Sprach- und Kaufähigkeit wieder zu verbessern. Durch eine regelmäßige Vortrags-Präsenz von Betroffenen in bundesweiten Rehakliniken, möchte das Netzwerk auf die besonderen Bedürfnisse von Patienten sowie auf die Unterstützung durch aktive Selbsthilfe aufmerksam machen. Selbsthilfe wird digitaler, durch Zeiten wie der COVID-19-Pandemie wird dies noch deutlicher, und daher wird auch das Netzwerk noch in diesem Jahr mit einer neuen Selbsthilfe-App live gehen.

 

So geht es mit viel Motivation, Ideenreichtum und – auch digitaler – Abenteuerlust in die Zukunft, nach dem Motto: Mitmachen. Unterstützen. Netzwerken. Deutschlandweit.

 

Weitere Informationen und Kontakt:

 

Selbsthilfenetzwerk Kopf-Hals-Mund-Krebs e.V.

Mail: info@kopf-hals-mund-krebs.de

Web: www.kopf-hals-mund-krebs.de

Tel.:  0228 / 33 88 92 80