Vom 19. bis 22. Mai 2022 fand das Bundestreffen des Selbsthilfenetzwerks Kopf-Hals-M.U.N.D.-Krebs e.V. in Saarburg statt. Neben der obligatorischen Mitgliederversammlung bot das Treffen einen Mix aus Fachvorträgen und Runden Tischen zu sozialrechtlichen und psychologischen Fragen. Das Format bot ausreichend Platz zum Netzwerken und informellem Austausch.

Die lokale Begleitung erfolgte durch die Saarburger Selbsthilfegruppe des Vereins, die durch ihre herzliche Betreuung vor und während der Tagung kein Anliegen offen liess.

Programmdeckblatt aktive Mitglieder Bootstoureindruck  Gruppenaustausch

Am Freitagvormittag begann die Jahrestagung mit der Mitgliederversammlung. Neue Mitglieder wurden begrüßt, an verstorbene Mitglieder wurde an unserem Erinnerungstisch mit Licht, Bildern und Gedanken erinnert, Finanzberichte wurden erläutert, geprüft und für gut befunden, über Aktivitäten der Vergangenheit wurde berichtet und aktuelle Herausforderungen diskutiert.

IMG 1303 Austausch und Gruppenarbeit Redebeitrag Diskussion Erinnerungslicht

Last but noch least wurden Gunthard Kissinger, Susanne Viehbacher, Doris Frensel, Ute Kalinowski und Ingetraud Bönte-Hieronymus mit einer klaren und einstimmigen Wiederwahl als Vorstand in ihrem Engagement bestätigt. Außerdem wurde das engagierte Team durch drei Mitglieder erweitert: Jörg Hennigs, Mechthild Wagner und Thomas Zeymer werden in Zukunft die vielseitige Arbeit des Vorstands als weitere Beisitzende bereichern.

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Am Nachmittag ging es mit Fachvorträgen weiter: Mit Dr. Peter Schäfer vom Mutterhaus Trier konnte ein sehr erfahrener Mediziner und Operateur gewonnen werden. Er referierte über die leitliniengerechte Operation in der Mundhöhle mit Rekonstruktionen sowie über den Umgang mit Metastasierungen.

Die Höhepunkte am Samstag waren der "Runde Tisch Sozialrecht" und der "Runde Tisch Psychologische Hilfen". In diesen Formaten konnten sich die Teilnehmenden mit Vertretern der AOK, Rentenversicherung, Arbeitsverwaltung, dem Sozialverband VdK sowie aus der Psychoonkologie, der Deutschen Krebsgesellschaft, dem Krankenhaus Sozialdienst, der Telefonseelsorge und nicht zuletzt mit Forscherinnen aus der Studie "Reduct" austauschen.

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Die sehr engagierte und lebhafte Diskussion im Anschluss zeigte insbesondere, dass trotz intensiver Informationsarbeit seitens der Selbsthilfe die Wahrnehmung von existierenden und aktiven Selbsthilfegruppen im Kopf-Hals-Mund-Krebs-Bereich vor Ort noch lange nicht allen im einschlägigen Sozialbereich tätigen Organisationen bekannt ist. Diese Veranstaltung konnte gewiss einen Beitrag dazu leisten, das zu ändern.

Am Sonntagvormittag wurde die Veranstaltung mit einer Abschlussunde aller Teilnehmenden beendet. Einstimmiges Fazit dabei war: gemeinsam richten wir uns auf! Ein herzlicher Dank nochmals an alle, die dabei waren. Die Veranstaltung machte unser Vereins-Motto konkret erlebbar: "Betroffene füreinander und miteinander für mehr Lebensqualität"

Betroffene freinander Gruppenbild Saarburg