Mehr Mitglieder und mehr Selbsthilfegruppen - das Netzwerk wächst weiter

 

Zum zweiten Mal seit der Gründung 2016 trafen sich Betroffene und Angehörige des Selbsthilfenetzwerkes Kopf-Hals-Mund-Krebs zum Bundestreffen vom 5. – 7. Oktober 2018.

Beim diesjährigen Treffen in Fulda erfuhren die 43 teilnehmenden Mitglieder von Prof. Horst Jürgen Feldmann vom Institut für Radioonkologie (Fulda) mehr über die Therapieoptionen bei Kopf-Hals-Tumoren. Ein weiteres wichtiges Thema für Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren ist die Regenerierung der Sprech- und Schluckfunktion nach den verschiedenen Therapien. Über logopädische Behandlungsmöglichkeiten informierte Manuela Motzko vom Kölner Dysphagiezentrum. Wie man sich während einer schweren Erkrankung auch mental unterstützen kann, erzählte der Psychotherapeut Hans-Martin Bauer aus Stuttgart in einem Beitrag zur Humortherapie. 

Der Präsident des Bundesverbandes der Kehlkopfoperierten, Herbert Hellmund begrüßte die Kooperation zwischen dem Bundesverband der Kehlkopfoperierten und dem Selbsthilfenetzwerk Kopf-Hals-Mund-Krebs e. V. zum Nutzen der Patienten und Angehörigen.

Die Wichtigkeit  eines bundesweiten Selbsthilfenetzwerkes zeigt auch die steigende Anzahl der Mitglieder sowie die Neugründung von insgesamt drei Selbsthilfegruppen in den Regionen Bonn, Köln und München. 

Im verbandsinternen Teil wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung ein neuer Vorstand gewählt. Als 1. Vorsitzender wurde Werner Kubitza aus Salzgitter wiedergewählt. Zu seinem Stellvertreter wurde Gunthard Kissinger (Koblenz) sowie Doris Frensel (Calbe a.d. Saale) als Schatzmeister bestimmt. Erstmals erfolge auf einer Mitgliederversammlung die Wahl der Beisitzer. Hier stimmten die Mitglieder für Ute Kalinowski aus Rostock und Wolfgang Oberhausen aus Heidelberg.

Die Arbeit des Selbsthilfenetzwerkes ist vornehmlich durch Spenden- und Fördergeldern zu schaffen und der Verein dankt hier besonders der Deutschen Krebshilfe für die Unterstützung. Weitere Unterstützung erhält das Selbsthilfenetzwerk Kopf-Hals-Mund-Krebs e. V. im nächsten Jahr durch die DAK – gemeinsam werden rund 1.200 Krankenhäuser und Kliniken und Deutschland angeschrieben und über das Netzwerk informiert. Ziel dieser Aktion ist es, weitere Kontakte zu Betroffenen und Angehörigen herzustellen, um mit Ihnen die Patientenbetreuung in den Regionen zu optimieren und Selbsthilfegruppen aufzubauen.

 

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 Manuela Motzko vom Kölner Dysphagiezentrum

 Hans Martin Bauer

Hans-Martin Bauer, Psychotherapie aus Stuttgart über die Grenzen und Möglichkeiten der Humortherapie bei schweren Erkrankungen.

 2. Bundestreffen Kopf Hals Mund Krebs