Wir waren vor Ort – für mehr Sichtbarkeit, Vernetzung und gemeinsame Stärke im Bereich Kopf-Hals-Mund-Krebs.

Der Deutsche Krebskongress 2026 – der größte onkologische Fachkongress im deutschsprachigen Raum – hat vom 18. bis 21. Februar 2026 stattgefunden. Veranstaltungsort war der CityCube Berlin im Herzen der Hauptstadt.

Unter dem Motto „zusammen – gezielt – zukunftsfähig“ versammelt der Kongress alle zwei Jahre Expert:innen aus Klinik, Forschung, Pflege, Politik und Selbsthilfe, um über aktuelle Entwicklungen in der Krebsdiagnostik, Therapie und Versorgung zu informieren, neue Erkenntnisse zu diskutieren und interdisziplinäre Impulse zu setzen.

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Das Haus der Krebs-Selbsthilfe und seine 12 Mitgliedsverbände auf dem DKK 2026 | Videograf: Weiler, ssw-gbr.de

Unsere Teilnahme: Infostand, Aktionsstand und Vorträge

Wir waren mit einem eigenen Infostand inklusive Wissens-Quiz vor Ort und standen neben weiteren Selbsthilfeorganisationen aus dem Haus der Krebsselbsthilfe für Gespräche, Information und Vernetzung zur Verfügung.

Auf der Aktionsfläche konnten sich Interessierte an unserem zweiten Stand über das Projekt Uta-Unterwegs trotz alledem informieren und die Gelegenheit nutzen, sich mit dem Smoothie Bike ein gesundes Getränk zu erradeln. Dies lies sich auch die Präsidentin des Deutschen Krebskongress, Prof. Dr. Anke Reinacher-Schick nicht nehmen.

Unsere Vorträge am 20. Februar 2026

Die Diagnose Krebs verändert für Betroffene und ihre Angehörigen alles. Die Sitzung am 20. Februar machte deutlich: Patientinnen müssen und können eine aktive Rolle einnehmen. Unter dem Leitmotiv „Selbstmanagement“ diskutierten wir, wie Betroffene ihre Lebensqualität zurückerobern können.

Zum Thema: „Eine aktive Rolle einnehmen: warum das Selbstmanagement von Patient*innen in der Krebsbehandlung so enorm wichtig ist“, haben Ingetraud Bönte-Hieronymus, Wolfgang Oberhausen und Kristin Klinger-Gode Vorträge zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten gehalten:

  • Sitzungsvorsitz: Norbert May vom Selbsthilfenetzwerk Kopf-Hals-Mund-Krebs e. V.
  • Abwärtsspirale in die Armut? Eine Bestandsaufnahme bei Mitgliedern und Interessierten des Selbsthilfenetzwerk Kopf-Hals-Mund-Krebs e. V. | Ingetraud Bönte-Hieronymus, Susanne Viehbacher
  • Psychische Gesundheit von Krebspatient*innen - Depressionen und Angststörungen effektiv behandeln | Wolfgang Oberhausen
  • Aufklärung und bessere Bewältigung bei Kopf-Hals-Mund-Krebserkrankungen | Kristin Klinger-Gode
    Diskussion

Im Rahmen des wissenschaftlichen Programms am 20. Februar war unser Vereinsmitglied Herr Roger Kutschki von der Selbsthilfegruppe Berlin als Referent vertreten. Im Zuge einer Fortbildungssitzung zum Thema „Prähabilitation und Rehabilitation im Rahmen der Therapie von Kopf-Hals-Tumoren“ brachte er die Perspektive der Betroffenen ein und hielt einen Vortrag mit dem Titel „Sicht des Selbsthilfenetzwerks Kopf-Hals-Mund-Krebs“.

Wir freuen uns sehr über dieses Engagement und darüber, dass die Stimme der Selbsthilfe auch im wissenschaftlichen Kontext der DKK 2026 präsent war.

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