Informationen für Betroffene & Angehörige

Das Selbsthilfenetzwerk Kopf-Hals-Mund-Krebs ist eine Initiative von Krebspatienten in Deutschland. Wir sind da für alle Menschen, die an einem Kopf-Hals-Tumor erkrankt sind, mit Ausnahme des Kehlkopf - und Schilddrüsenkrebses. Wir helfen betroffenen Frauen oder Männer und auch deren Angehörigen. Unsere Website richtet sich an alle, die sich für das Thema Selbsthilfe bei Krebs im  Kopf-Hals-Mund-Bereich interessieren: Patienten, Versicherte, Ärzte und anderen Berufsgruppen aus dem Gesundheitswesen. 

Auf dieser Seite informieren wir Sie über unsere Selbsthilfeaktivitäten und bieten Ihnen viele Informationen rund um das Thema: Mund-und Rachenkrebs. Über Therapien, Nachsorge, Rehabilitation und vieles mehr. Sie finden hier Ansprechpartner für Ihre Fragen und die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Betroffenen.

Wir danken der Deutschen Krebshilfe und der BKK Salzgitter für die Finanzierung dieser Website!

Büro-Telefon

Dienstags und Donnerstags
von 15:00 bis 17:00 Uhr

0228 - 33889-280 

Patiententelefon

Waltraud Mantey
Werktags von 16 - 18 Uhr

0177 392 31 35 

Aktuelles

  • Nachruf: Wir trauern um Ernst Breitsch
  • Büro im Haus der Krebsselbsthilfe
  • Patiententelefon eingerichtet
 

Nachruf: Wir trauern um Ernst Breitsch

ernst breitschWir haben die traurige Nachricht erhalten, das am 6. Juni 1017 Ernst Breitsch, nach schwerer Krankheit verstorben ist. Ernst war wesentlicher Initiator für das Zustandekommen des Selbsthilfenetzwerkes Kopf-Hals-Mund-Krebs. Bereits 2010 in Heidelberg, bat mich Ernst, damals in meiner Funktion als Präsident des Bundesverbandes der Kehlkopfoperierten, ein Netzwerk für Erkrankte im Mund - Rachenraum auf zu bauen. Ausgangspunkt für seine Bitte war die Erkenntnis, dass seine Vereinigung TULPE e.V., deren 2. Vorsitzender er war, nicht in der Lage, ein solche, flächendeckende Patienteninitiative zu entwickeln. Hinzu kam, dass die Zahl der bösartigen Neuerkrankungen im Rachen -und Mundbereich anstieg und es so gut wie keine Selbsthilfeinitiativen für dieses Krankheitsfeld gab. Da der Bundesverband der Kehlkopfoperierten,sich in seiner seit 2008 veränderten Namensgebung dahingehend geöffnet hatte, daß auch Krebserkrankungen im Rachenbereich in seinen Aufgabenbereich einbezogen wurden, konnten verbandsintern erste Grundlagen für ein Selbsthilfenetzwerk erstellt werden.

Ernst Breitsch arbeitete engagiert in einer Projektgruppe mit. Als mehrfach Betroffener - siehe sein Bericht unter Patienten berichten auf unserer Website/ Hilfe zur Selbsthilfe - brachte er jene Betroffenheitskompetenz ein, die für uns als Patienten und Angehörige, hinsichtlich der Krankheitbewältigung so wichtig ist. Hinzu kam seine Erfahrung als Selbsthilfegruppenleiter bei den Kehlkopflosen im Ortenaukreis - Kinzigtal und seine Leitungsfunktion bei TULPE e.V.

Ich selbst lernte Ernst bei einem Seminar nach der Jahrtausendwende, in Bensberg, kennen. Seine freundlich- fröhliche, gewinnende Art hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Dieser schlichtweg liebenswürdige Mensch den ich kennenlernen durfte, zeichnete sich durch eine besondere menschliche Qualität aus, nämlich andere Mitbetroffene Hoffnung und Lebensmut zu vermitteln. Er berichtete von seinen Akivitäten und insbesondere von seinen Reisen die mit seiner Frau Regine unternahm. Ein wichtiger Anstoß für einige von uns, es ihm nach zu tun.

Immer wieder hatten wir Kontakt; auch dann, wenn es gesundheitlich Probleme gab. Bis zuletzt begleitete er wohlwollend und mit großem Interesse den Aufbau des Selbsthilfenetzwerkes Kopf-Hals-Mund-Krebs. Aktiv konnte er sich - kranheitsbedingt- leider nicht mehr betätigen.

Unser Beileid gilt seiner Regine. Wir trauern mit ihr.

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Büro im Haus der Krebsselbsthilfe

Das Selbsthilfe-Netzwerk Kopf-Hals-M.U.N.D.-Krebs e.V. gibt es seit Juli 2016. Das Netzwerk hat neuerdings ein Büro im 2. OG des Hauses der Krebs-Selbsthilfe in Bonn, Thomas Mann Str. 40.

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Patiententelefon eingerichtet

Das Selbsthilfenetzwerk Kopf-Hals-Mund-Krebs hat ein Patiententelefon eingerichtet. Waltraud Mantey, Selbstbetroffene und Leiterin der Selbsthilfegruppe Mundkrebs aus Berlin, steht hierfür zur Verfügung.

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